Das Thema Augmented Reality, die Erweiterung der Wahrnehmung mit Hilfe von Computern, ist ein wunderbares Spielfeld und mit der steigenden Verbreitung leistungsfähiger Smartphones, verliert es immer mehr den Nimbus der SciFi-Technologie. Mit Layar ist etwa es auf Andorid-Handys und iPhones möglich, sich zusätzliche Informationen zur Umgebung einblenden zu lassen, z.B. die Verknüpfung mit Empfehlungen auf Qype. Denkbar und möglicherweise auch schon realisiert, wäre die Verknüpfung mit historischen Bildern. Man richtet sein Smartphone auf ein Bauwerk und mittels Augmented Reality wird die Ansicht zu früheren Zeiten eingeblendet – eine Stadtführung mit eingebauter Zeitmaschine.
Für Kunstprojekte ist Augmented Reality natürlich ebenfalls ein hervorragendes Medium. Mir persönlich gefällt “The Arvertiser” sehr gut. Beim Blick durch das Gerät, das einem grossen Ferngals ähnelt, werden Reklameflächen im öffentlichen Raum erkannt und durch Bilder und Videos ersetzt. Statt der Dauerberieselung mit Werbung, wird der Stadtbummel so zum Besuch einer Kunstausstellung.
This entry was posted on Sonntag, März 21st, 2010 at 11:14 and is filed under IT, Medien.
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[...] über den reinen Rahmen als Kunstaktion hinaus, in unser Leben träte… (Danke an den Blog von Michael Wenzl für den [...]