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	<title>Freischwebende Aufmerksamkeit &#187; spenden</title>
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		<title>Ressentiments sind keine Argumente</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Wenzl</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen geht es mir durch den Kopf. Warum ist das Spendenaufkommen für die Flutopfer in Pakistan so vergleichsweise niedrig? Es fällt mir kein sinnvoller Grund ein, ausser Ressentiments und bescheuerten Vorurteilen. Frédéric Valin hat die Doppelmoral, mit der die notwendige Hilfe geradezu verhindert wird, <a href="http://www.spreeblick.com/2010/08/18/keine-hilfe-fur-pakistan/" target="_blank">wunderbar in Worte gefasst</a>. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. In Pakistan krepieren Menschen und wir kriegen unseren bequemen Hintern nicht hoch. Also auf geht&#8217;s, für uns sind das die sprichwörtlichen Peanuts, in Pakistan hilft es Menschenleben zu retten. Soll mir keiner sagen, das wäre nicht einfach, die Hilfsorganisation  zweifelhaft oder mit sonstigen Scheinargumenten kommen. Ich kann  es nicht mehr hören.</p>
<p>Spenden kann man z.B. bei den Hilfsorganisationen <a href="https://www.drk.de/spenden/online-spenden.html" target="_blank">Deutsches Rotes Kreuz</a>, <a href="https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden_ssl/spendenformular.php?acnm=Pakistan%20Fluthilfe" target="_blank">Diakonie Katastrophenhilfe</a> und <a href="http://www.caritas-international.de/flutkatastrophe-pakistan" target="_blank">Caritas international</a>. Auf <a href="http://www.helpedia.de/" target="_blank">Helpedia</a> gibt es die Aktion &#8220;<a href="http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/packt-es-an" target="_blank">Packt es an für Pakistan!</a>&#8221; oder gleich direkt bei der &#8220;<a href="https://ssl.aktion-deutschland-hilft.de/spenden/spenden.php" target="_blank">Aktion Deutschland Hilft</a>&#8220;. Bei ADH ist auch das Spenden per SMS möglich: Einfach eine SMS mit Pakistan an die 8 11 90 senden . Sie kostet5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland  Hilft 4,83 €.</p>
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Dieser Text ist unter der Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC by-sa 3.0</a> lizensiert. Die Lizenz eingebundener Medien kann davon abweichen.<br />
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		<title>Fundraising 2.0 Camp: Die Kommunikation macht den Unterschied</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 17:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Wenzl</dc:creator>
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Die Überredungskünste haben gefruchtet und so dur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-147" title="fundraising_2.0_camp" src="http://michaelwenzl.de/wp-content/uploads/2009/12/fundraising_2.0_camp.jpg" alt="fundraising_2.0_camp" width="575" height="140" /></p>
<p>Die <a href="http://michaelwenzl.de/fundraising-2-0-camp/comment-page-1/#comment-33" target="_blank">Überredungskünste</a> haben gefruchtet und so durfte ich letzten Freitag einer der gut 130 Teilnehmer am <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/" target="_blank">Fundraising 2.0 Camp</a> sein &#8211; es hat sich gelohnt, es war lehrreich und inspirierend. Lehrreich deswegen, weil einem wieder bewusst wird, wie klein die Nische immer noch ist, in der sich die Schnittmenge aus NPO und Social Media bildet. Inspirierend weil man auch als vermeintlich Netzaffiner immer noch was dazulernen kann. Damit die Nische keine bleibt, hat das <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/" target="_blank">Fundraising 2.0 Camp</a> geholfen einen entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Alte Fundraising-Hasen und Digital Natives trafen zusammen und stellten fest, dass sie im Grunde das gleiche Ziel verfolgen, wenn auch noch auf unterschiedlichen Wegen. Erfreulich war, dass das Konzept <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">BarCamp</a> auch in einem Umfeld funktionierte, das sich sonst eher auf Kongressen und Tagungen austauscht. Das lag sicher an der ausführlichen Vorstellung des Konzept, zu Beginn des Fundraising 2.0 Camp. Die Bereitschaft aller Teilnehmer sich kooperativ zu neuen Ufern aufzumachen, bildete einen mindestens ebenso wichtigen Grundpfeiler.</p>
<p>Für mich startete der Tag mit der Session, wie die Zielgruppenansprache auf den jeweiligen Plattformen aussehen muss. Initiator und Fragesteller war in dem Fall ein &#8220;alter Hase&#8221;, der sich Tipps für den Einstieg in die Social-Media-Welt holte. Weiter ging es mit den &#8220;Best of Fundraising 2009&#8243; von <a href="http://netzwerkpr.de/" target="_blank">Katrin Kiefer</a> und <a href="http://www.joerg-reschke.de/" target="_blank">Jörg Reschke</a>, die auch einen Ausblick auf kommende Trends boten. Obwohl Usability und Barrierefreiheit von Webseiten seit jeher ein Thema sind, wird es oft nur stiefmütterlich behandelt. Daher war auch dieses Thema eine lohnende Session. Meinen persönlichen Abschluss bildete eine <a href="http://www.kampagne20.de/?p=244" target="_blank">Einführung in Facebook</a>, die, das haben einige schon leidvoll erfahren, bei mir Tatendrang ausgelöst hat. Eine Session über Zahlen und Fakten zu Social Media und Online-Spenden musste aus Zeitmangel leider ausfallen. Jörg Reschke hat aber die <a href="http://www.ikosom.de/2010/01/25/144/" target="_blank">Folien veröffentlicht</a>. Lesetipp!</p>
<p>So es die Zeit zulässt, werde ich zu den Workshops noch etwas schreiben, da sie exemplarisch vor Augen führen wie sich der Paradigmenwechsel zwischen klassischem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialmarketing" target="_blank">Sozialmarketing</a> bzw. <a href="http://michaelwenzl.de/dw/glossar:fundraising" target="_blank">Fundraising</a> und der Philosophie, die hinter Social Media steckt aktuell darstellt. Denn es geht nicht darum alte Nachrichten auf neuen Wegen bzw. Plattformen zu verbreiten. Vielmehr gilt es die Kommunikation zwischen den Beteiligten (Spender, Organisation, Klient) als offenen Dialog zu gestalten, damit alle an der kontinuierlichen Entwicklung teilhaben können. Web 2.0 und Social Media stellen dafür die Werkzeuge zur Verfügung, die eigentliche Herausforderung geht für die meisten Organisationen aber weit über die rein technische Beherrschung hinaus. Da bietet sich an Lao Tse zu zitieren: &#8220;Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt&#8221;.</p>
<p>Diesen ersten Schritt haben viele am letzten Freitag getan. Der Dank dafür geht an alle,  die sich auf das Abenteuer eingelassen haben. Allen voran dem <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/networks/wiki/index.wer" target="_blank">Organisationsteam des Fundraising 2.0 Camp</a> für die Initiative und die fabelhafte Durchführung und dem <a href="http://berlin.the-hub.net/">Hub Berlin</a>, das sich wieder als ultimativer Camp-Veranstaltungsort präsentiert hat und natürlich an alle Teilnehmer, die das Experiment gewagt haben. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/networks/wiki/index.sponsoren" target="_blank">Sponsoren</a>, ohne sie wäre eine Veranstaltung dieses Formats nicht möglich.</p>
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Dieser Text ist unter der Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC by-sa 3.0</a> lizensiert. Die Lizenz eingebundener Medien kann davon abweichen.<br />
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