Posts Tagged: politik


4
Jan 10

Liquid Democracy

Ein weiterer Vortrag vom 26. Chaos Communication Congress, dieses Mal über “Liquid Democracy“. Genauer gesagt über den “Liquid Democracy e.V.“, es gibt aber auch Hintergrundinformationen. Thematisch passt er besser in die SmüPedia, daher hier nur der dezente Hinweis auf den Artikel im Regiowiki, samt Video.


30
Dez 09

Von Hyperbeln, Litotes und dem Klimax

Martin Haase hat auch dieses Jahr wieder einen Vortrag auf dem Chaos Communication Congress gehalten, dieses Mal zum Thema Leyen-Rhetorik. Er analysiert die Wahlkampfreden der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen und zeigt, wie sie “leyenhafter” Rhetorik versucht hat, Stimmung für das Zugangserschwerungsgesetz zu machen.

Zum Vortrag gibt es Text und Folien zum Herunterladen, ausserdem dieses Video:

Lizenz Video: Creative Commons by-nc-nd 2.0 deQuelle

Ebenfalls interessant ist Martin Haases Vortrag über “Neusprech im Überwachungsstaat“, den er letztes Jahr gehalten hat.


18
Dez 09

Twitterverbot im Augsburger Stadtrat

Trotz aller Unkenrufe, kann Twitter durchaus positiv eingesetzt werden, z.B. dazu um für mehr Bürgernähe in der Kommunalpolitik zu sorgen. So wie es der Augsburger Stadtrat Christian Moravcik macht, der als @ChrisGruen mit Kurzmeldungen aus dem Geschehen öffentlicher Stadtratsitzungen berichtet. Das scheint aber nicht allen seiner Stadtratskollegen zu gefallen und so wurde gestern beschlossen, dass es zukünfitg verboten ist, aus Stadtratsitzungen zu twittern. Die Stellungnahme von  Christian Moravcik dazu, gibt es in seinem Blog zu lesen. Eine Schwachstelle in Christians Argumentation ist leider, dass er Twitter auf einen Kommunikationskanal “junger Menscher” reduziert. Das ist im Kern ebenso kurz gegriffen, wie die Politikverdrossenheit am Lebensalter festzumachen. Beides sind Phänomene, die sich über Generationsgrenzen hinweg erstrecken, bei dem die Altersverteilung eher als Randthema anzusehen ist. Positiv und zur Nachahmung empfohlen ist sein Angebot, Twitter den Stadtratkollegen zu erklären, um damit die Angst vor dem Medium zu nehmen, die sich aus Unkenntnis gebiert.