Trotz aller Unkenrufe, kann Twitter durchaus positiv eingesetzt werden, z.B. dazu um für mehr Bürgernähe in der Kommunalpolitik zu sorgen. So wie es der Augsburger Stadtrat Christian Moravcik macht, der als @ChrisGruen mit Kurzmeldungen aus dem Geschehen öffentlicher Stadtratsitzungen berichtet. Das scheint aber nicht allen seiner Stadtratskollegen zu gefallen und so wurde gestern beschlossen, dass es zukünfitg verboten ist, aus Stadtratsitzungen zu twittern. Die Stellungnahme von Christian Moravcik dazu, gibt es in seinem Blog zu lesen. Eine Schwachstelle in Christians Argumentation ist leider, dass er Twitter auf einen Kommunikationskanal “junger Menscher” reduziert. Das ist im Kern ebenso kurz gegriffen, wie die Politikverdrossenheit am Lebensalter festzumachen. Beides sind Phänomene, die sich über Generationsgrenzen hinweg erstrecken, bei dem die Altersverteilung eher als Randthema anzusehen ist. Positiv und zur Nachahmung empfohlen ist sein Angebot, Twitter den Stadtratkollegen zu erklären, um damit die Angst vor dem Medium zu nehmen, die sich aus Unkenntnis gebiert.















