Rein in die Wolke, raus aus der Wolke

Das Experiment CDN (Content Distribution Network) ist vorerst pausiert. Die Hoffnung mit dem Plugin W3 Total Cache das Übertragen der Dateien auf Amazon S3 zu automatisieren hat sich leider zerschlagen. Im Prinzip hat es funktioniert, allerdings gab es immer wieder kleine Nicklichkeiten, die nach dem Schreiben eines neuen Artikels den Griff in die Konfiguration notwendig machten. Mal mussten alle Caches des Plugins gelöscht werden, dann die Dateien wieder manuell aufs CDN übertragen werden. Zu guter Letzt hat sich heute Morgen die Startseite nur noch ohne Inhalt präsentiert.
Das lässt sich mit ein wenig Spielerei in der Konfiguration sicher in den Griff kriegen, ist mir in dem Zusammenhang aber ein wenig zu viel Aufwand. Die Integration meines eigenen CDN funktioniert auch halbautomatisch. Die Dateien werden mit Hilfe von Skripten zwischen den Servern des CDN synchronisiert und im Grunde bräuchte es dafür nur eine Anpassung an Amazon S3. Das Caching, das mir der W3 Total Cache quasi als Nebeneffekt geliefert hat, zeigte hier im konkreten Fall so gut wie keine Auswirkung. Das soll nicht heissen, dass es immer so ist. Der Server hier ist leidlich gut optimiert oder anders gesagt, es werden schon einige Tricks angewandt um die Seiten möglichst schnell auszuliefern. Das klappt leider nicht immer so richtig, was daran liegt, dass der Server noch ein paar andere Dinge zu tun hat und das Blog nur als Untermieter eingezogen ist.
Kurz und gut, W3 Total Cache ist in diesem Fall das verkehrte Plugin, für die reine CDN Integration.

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2 Responses to Rein in die Wolke, raus aus der Wolke

  1. Matthias says:

    Hmm, ich habe mich ehrlich gesagt auch noch vor der Aktivierung der CDN-Option von W3 Total Cache gedrückt, weil ich keine Lust auf Einstellungs-Frickeleien hatte. Es wäre zwar wirklich schön, wenn man seine WordPress-Blogs damit wie versprochen schneller und weltweit-lastenverteilt aufsetzen könnte, doch zur Zeit scheint das eher noch was für wirklich technisch-versierte Fachleute zu sein. Für “normale” Blogger, die sich auf’s Schreiben konzentrieren und möglichst wenig Administrations-Aufwand haben wollen, müsste es eine einfachere Out-of-the-box-Lösung geben. Allerdings habe ich gemerkt, dass sich die Ladezeiten auch schon allein dadurch reduzieren lassen, indem man ein besseres Hostingpaket wählt… ;-)

  2. Pingback: Picasa als Galerie für Wordpress | Freischwebende Aufmerksamkeit

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