Es geht eben auch ohne Plattitüden über das böse Internet. Im ZDF versammelten sich in einer Diskussionsrunde Peter Kruse, Sascha Lobo, Mario Sixtus und Astrid Herbold, um sich der Frage zu stellen ob das Internet unser Leben verändert. In der ZDF Mediathek gibt es die Sendung “Information Overkill – Wie verändert das Internet unser Leben?” noch ein paar Tage zu sehen.
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Singold Bote

Deine multiplen Blog-Persönlichkeiten fangen an, mich zu verwirren. Aber wie war die Sendung denn nun und was meinst du zum Thema, du hast eh die bessere Frisur als Sascha Lobo und ich höre auch lieber dir zu.
@Kirsten:
Das ist dann wohl ein Fall von Blog-Persönlichkeits-Overkill
Die Diskussion war angenehm unaufgeregt, fast schon ein bisschen langweilig. Von Bedeutung ist sie eigentlich nur vor dem Hintergrund, dass ein Tag vorher das Internet-Haberfeldtreiben der Ilse Aigner in Illners Talkrunde stattfand. Der offensichtlich derartig substanzlos vonstatten ging, dass sogar Schirrmacher auf Schmusekurs zu den digital natives und immigrants ging.
Erfrischend am Nachtstudio war vor allem Peter Kruse, in Massen auch Mario Sixtus. Lobo und Herbold wirkten wie, sagen wir mal, zum falschen Zeitpunk am falschen Platz.
Inhaltlich ging es im Galopp durch die üblichen Netzthemen, nur eben ohne negativem Bias. Stattdessen, wohl ein Verdienst von Kruse, neigte sich der Schwerpunkt in Richtung kultureller und sozialer Betrachtung.
Hinsichtlich “Information Overkill” sollte man sich vor Augen halten, dass es kein Ziel sein darf, alles wahrzunehmen, was durchs Netz geistert und stattdessen einen weiten Blick wagen, der einem ein Gesamtbild gibt. Die Metapher von Peter Kruse dazu ist das Fernsehbild, das wir auch nicht durch explizizte Betrachtung jedes einzelnen Pixels erkennen.
Wg. der Frisur werde ich Dich als Leumundszeugin heranziehen
Merci, Micha. Meine Aufmerksamkeit hast du – und du weißt, das ist der begehrteste und umkämpfteste Rohstoff aller Zeiten.