Da frage ich mich doch, was man als aufrechter Blogger noch alles machen soll. Nachdem Stefan Aigner (www.regensburg-digital.de) vom Bistum Regensburg abgemahnt wurde, hat er die inkriminierte Passge, es ging um einen Geldtransfer, der im Nachrichtenmagazin Spiegel als “Schweigegeld” bezeichnet wurde, als Meinungsäusserung kenntlich gemacht. Jetzt flattert im deswegen der nächste Teil der juristischen Korrespondenz ins Haus, eine Unterlassungserklärung, die beim Landgericht Hamburg erlassen wurde.
In meinen Augen ist das ein Vorgang, mit dem sich das Bistum Regensburg, einmal mehr unrühmlich hervortut. Irgendwann muss auch mal Schluss sein und die Geschütze wieder eingefahren werden. Die Zeit der Hexenverbrennungen ist vorbei, zumindest war ich bisher der Auffassung. Jeder Euro zählt, die Kontodaten stehen in Aigners Artikel über die einstweilige Verfügung.
Aber was hilft es auf die Katholische Kirche und ihre Potentaten zu schimpfen. Für Stefan Aigner steht ein unangehmer und teurer Rechtsstreit ins Haus, den er als freiberuflicher Journalist und Blogger nicht bewältigen kann. Einfach und schnell ist ihm mit Geld geholfen, das auf das Konto des Fördervereins “Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V. überwiesen wird.
Wem es mit dem Geld nicht so leicht fällt, hilft auch dadurch, das Thema öffentlich zu machen. Selbst wenn man es nicht mehr hören mag, es geht um nicht weniger als die Presse- und Meinungsfreiheit. Demokratische Werte, die nicht denen geopfert werden dürfen, die über die finanziellen Mittel für lange Rechtsstreitigkeiten verfügen.
[via Webevangelisten]

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