The Yes Men dürften die prominentesten Vertreter einer Bewegung sein, die versucht Kommunikatiosstrukturen neu zu belegen, um politische und gesellschaftliche Phänomene aufzuzeigen und mitunter zu stören. Medien zu hacken, beherrschten bereits Marx und Engels, die unter Pseudonymen, Verrisse ihrer eigenen Bücher veröffentlichten, um so Aufmerksam zu erzeugen. Adbusting, die Verfremdung von Werbung, ist ebenfalls eine Form subversiver Mediengestaltung. Auf dem 26. Chaos Communication Congress hielten Helmut Grokenfeld und Viktor Dornberger den Vortrag “Im Herz der Bestie – Medien hacken” gehalten. In ihm werden Methoden und Techniken der Kommunikationsguerilla vorgestellt. Dabei wird auch auf die Abgrenzung zu reinen PR bzw. Marketingaktionen eingegangen, bei denen die Methoden aus rein egoistischen Motiven kopieren. Zum Abschluss werden Anregungen gegeben, wie jeder selbst zum Medienhacker werden kann.
This entry was posted on Montag, Januar 4th, 2010 at 09:51 and is filed under Medien.
You can follow any comments to this entry through the RSS 2.0 feed.
You can leave a comment, or trackback from your own site.
[...] Mein guter Vorsatz für 2010? Mal wieder stärker aktivistisch in der realen Welt dort draußen vor der Wohnungstür und jenseits der Datenleitungen tätig werden und nicht nur via Blog und Unsinn des Systems anprangern. Leider bin ich arbeitsbedingt in den letzten Monaten viel zu selten dazu gekommen… Aber der folgende Vortrag „Im Herz der Bestie – Medien hacken“, der auf dem 26. Chaos Communication Congress gehalten wurde, regt mich natürlich wieder etwas an – Euch hoffentlich auch! Es werden einige schöne Beispiele dafür präsentiert, wie vor allem das Internet unsereins die Möglichkeit eröffnet, dem Mainstreammedienmaelstrom etwas entgegenzusetzen, was Kommunikationsguerilla ist und wie sie funktioniert – und dass das, was „Werbefritzen und PR-Fuzzis“ machen, wenn sie „virales Marketing“ u.ä. betreiben halt nichts mit Medienguerilla (sondern bloßem Verkaufen) zu tun hat. (Danke an Michael Wenzl für den Tipp!) [...]
[...] Mein guter Vorsatz für 2010? Mal wieder stärker aktivistisch in der realen Welt dort draußen vor der Wohnungstür und jenseits der Datenleitungen tätig werden und nicht nur via Blog und Unsinn des Systems anprangern. Leider bin ich arbeitsbedingt in den letzten Monaten viel zu selten dazu gekommen… Aber der folgende Vortrag „Im Herz der Bestie – Medien hacken“, der auf dem 26. Chaos Communication Congress gehalten wurde, regt mich natürlich wieder etwas an – Euch hoffentlich auch! Es werden einige schöne Beispiele dafür präsentiert, wie vor allem das Internet unsereins die Möglichkeit eröffnet, dem Mainstreammedienmaelstrom etwas entgegenzusetzen, was Kommunikationsguerilla ist und wie sie funktioniert – und dass das, was „Werbefritzen und PR-Fuzzis“ machen, wenn sie „virales Marketing“ u.ä. betreiben halt nichts mit Medienguerilla (sondern bloßem Verkaufen) zu tun hat. (Danke an Michael Wenzl für den Tipp!) [...]