IT


19
Jul 10

Android USB Tethering

Die e-miglia rückt näher und wenn der Plan der ausführlichen Berichterstattung auf anders-unterwegs.de klappen soll, brauche ich eine mobile Internetverbindung für mein Netbook. Da es ins Ausland geht, hilft mir meine UMTS-Stick-Sammlung nicht viel, sind die zugehörigen SIM-Karten doch nur in Deutschland funktionswillig. Für mein Milestone und einen USB-Stick jeweils eine eigene SIM-Karte für Österreich und Italien zu kaufen, ist mir dann auch ein wenig zu viel. Einfacher wäre wenn das Milestone als UMTS-Modem verwendbar wäre. Dass dem von Hause aus nicht so ist, habe ich ja bereits beklagt.

Doch mit ein wenig Aufwand und der Software AziLink, lässt sich das Milestone wenigstens zum Tethering via USB bewegen. Wie, habe ich im Wiki beschrieben, es basiert auf dem HowTo von Shannon VanWagner. Getest mit meinem Milestone unter Android 2.1 als Modem und dem Asus EeePC 901 unter Ubuntu 10.04.


5
Jul 10

Sinkendes Schiff?

Als ich noch Smartphones mit SymbianOS benutzte, gehörten Blogs für mich zu den weniger genutzten Informationsquellen. Das lag daran, dass im Grunde alles was wofür ich den Zauberknochen brauchte, auch so funktionierte wie ich es wollte. Um zumindest ein wenig auf dem Laufenden zu bleiben, las ich Symbian-Guru.com von Ricky Cadden. Der hat anscheinend jetzt scheinbar die Faxen dicke und stellt sein Blog ein. Doch damit nicht genug, aus lauter Enttäuschung beendet er seine Symbian-Phase und wird Android-User.

via neuerdings.com


4
Jul 10

Noch ein Bild 2

image

Ohne geolocation Plugin hilft einem die geotag-Funktion der Android WordPress-App gar nix. Darum gibt es jetzt ein Bild mit Biene.

Sofern das geolocation Plugin installiert ist, wird dann unerhalb des Artikels ein Link eingefügt, der Aufschluss über den Ort gibt, an dem der Artikel entstanden ist. Realisiert wird es über zwei “benutzerdefinierte Felder”, in denen die Koordinaten gespeichert sind. Daher erscheint jetzt auch beim ersten Artikel mit Geolokation der Link und die Google-Map.

Wirklich schön ist es nicht, vor allem wenn der Name des Orts nicht zugeordnet werden kann, ist nur ein “Posted from . “.

Posted from .


3
Jul 10

Noch ein Bild

image

Bei der WordPress-App für Android (schon mal hier ausprobiert) gibt es die Möglichkeit den Artikel zu Geolokalisieren. Um herauszufinden wofür das gut ist, erscheint hier ein Bild der Jahnhalle.

Posted from Schwabmünchen, Bavaria, Germany.


2
Jul 10

Applearchäologie

30 Jahre Apple in zwei Minuten.


Link zum Video

via Schockwellenreiter


29
Jun 10

Obligatorische Liste der Android Apps

Kaum hat man ein paar Artikel über sein Android Smartphone geschrieben, stürzen sich Menschenmassen auf einen, die wissen möchten mit welchen Anwendungen man arbeitet. Nichts leichter als das. Seit Beginn meiner Andoid-Karriere führe ich eine entsprechende Aufzählung im Wiki. Scheinbar ist es aber hier im Blog plakativer, deswegen im Selbstzitat meine Android-Essentials:

Tools

Netzwerk

  • Ping!Up – ping eben
  • WhatIsMyIP – zeigt die IP der aktiven Netzverbindung an
  • IPdroid – zeigt die IP, DNS etc. der aktiven Netzverbindung an
  • Wifi Analyzer – zeigt belegte WLAN-Kanäle und deren Sendestärke an

Webworking

  • K-9 – Mailprogramm
  • Twidroid – brauchbare Twitter-App, in der kostenlosen Version ist nur ein Account möglich
  • Seesmic – Twitter-App für Twitter, nicht so gut zu bedienen wie Twidroid, beherscht dafür mehrere Accounts
  • Jabiru – Jabber (XMPP) Client
  • AndChatIRC Client
  • ConnectBotSSH Client
  • Facebook for Android – Facebook-Client von facebook.com
  • XING Motorola Milestone App – XING-Client von xing.com, funktioniert nur mit dem Motorola Milestone
  • Beelicious – Client für Delicious Bookmarks
  • WordPress – WordPress-Blogs verwalten (Artikel schreiben + ändern, Kommentare moderieren)), ideal für kurze Artikel oder um unterwegs Kommentare zu moderieren.
  • Piwik Client – App zum Abruf von Webstatistiken, die mit Piwik erstellt wurden
  • Nagroid – Client für Nagios, einem Werkzeug zur Überwachung von Netzwerken und Servern.

Browser + Reader

  • Dolphin Browser – Webbrowser mit Gestensteuerung.
  • Steel – alternatives Userinterface für den intergrierten Browser.
  • Opera Mini 5 – Webbrowser von Opera, Seiten werden vor der Übertragung komprimiert und dadurch (teilweise) schneller übertragen.
  • Wapedia – alternativer Browser für die Wikipedia
  • gReader – Google Reader Client.
  • Aldiko – eBook Reader mit der Möglichkeit kostenlose und kostenpflichtige Bücher herunterzuladen

Geolocation

  • c:geo – Die Geocaching-App für geocaching.com
    • Radar – alternative Navigationsanzeige als Radarbildschirm, u.U. intuitiver als die Kompassanzeige, must-have für c:geo. Ist keine eigenständige Anwendung!
  • OSMTracker for Android – zeichnet GPS Wegdaten auf und kann Wegpunkte mit diversen Attributen setzen, z.B. fürs Mapping mit OpenStreetMap.
  • My Tracks – zeichnet GPS Wegdaten auf, diese können als Datei exportiert oder zu Google übertragen werden. Eigentlich als Sporttracker gedacht.
  • MapDroyd – arbeitet mit den Karten von OpenStreetMap, Kartendaten werden für die Offline-Nutzung auf der SD-Card gespeichert werden. → mapdroyd.com
  • Google Maps – wer verwendet es nicht ;-)
  • Google Sky Map – zeigt den Sternenhimmel als Karte an und benennt die Sternbilder, Planeten etc.
  • Wikitude – Augmented Reality Browser, zeigt im Bild der Kamera diverse Informationen zu Orten an. → Wikitude
  • Layar – Augmented Reality Browser, zeigt im Bild der Kamera diverse Informationen zu Orten an. → layar
  • Foursquare – Client für foursquare.
  • Gowalla – Client für Gowalla.
  • Qype Radar – Client für Qype zeigt Orte (Restaurants etc.) und deren Bewertung in der Umgebung.

Musik

Diverses

  • Astrid Aufgaben – (ToDo-) Listenverwaltung, synchronisiert wahweise mit RememberTheMilk
  • Leo Wörterbuch – Frontend zu dict.leo.org (Wörterbuch)
  • Fahrplan DE – Bahn und Bus-Verbindungen
  • Codecheck – Scannt den Strich-Code (EAN) von Produkten und liefert Informationen dazu aus der Datenbank von codecheck.info
  • barcoo – Produktinformationen über den Strick-Code
  • wetter.info – Wettervorhersagen
  • SportyPal – führt Buch über die sportlichen Aktivitäten, kann mit einem Account auf sportypal.com synchronisiert werden.
  • PicSay – Foto-Editor, nur in der Pro-Version ist Zuschneiden (cropping) möglich.

Spiele(reien)

  • Abduction! – lass Kühe springen
  • Labyrinth Lite – Eine Kugel durch Kippen des Smartphones durchs Labyrinth steuern
  • BitBlocks Free – Tetris Klon
  • Bonsai Blast – kann süchtig machen, dabei muss man nur Kugeln einer bestimmten Farbe aufreihen, Frozen Bubble nicht ganz unähnlich.
  • Bubble Wrap Game – Falls die Nervosität hoch und keine Luftpolsterfolie in der Nähe ist.
  • Bubbles – Macht Seifenblasen auf dem Display, mitunter meditativ
  • Dice – Ein Ersatz für Würfel und Würfelbecher
  • OpenSudoku – Ein Sudoku eben, Spiele sind vorgegeben, es können aber eigenen hinzugefügt werden, keine automatische Erzeugung.
  • Tricorder – Kein Kommentar ;-)

Was mir aktuell noch fehlt ist ein Podcatcher, der sich mit gpodder, das auch auf dem Notebook verwende synchronisiert und ein Bildbearbeitungsprogramm, mit dem ich Bilder zuschneiden kann. PicSay kann das zwar in der kostenpflichtigen Version. Das Programm ist in Ordnung, nur brauche ich die ganzen Funktionen drumherum nicht.


27
Jun 10

Nur ein Bild

image

Eigentlich sitze ich im Garten, geniesse das schöne Wetter und höre einen Podcast (CRE156 Das Sonnensystem). Da fällt mir ein, dass ich dringendst die WordPress-App für Android testen wollte. Dabei interessiert mich in erster Linie wie Bilder eingebunden werden. Darum hier ein Bild von Otto.

Nachtrag: Dieses Mal wieder vom PC aus. Für kurze Texte und/oder um Bilder zu veröffentlichen ideal. Bilder können nur pauschal oberhalb oder unterhalb des Textes eingebunden werden. Auf den ersten Blick mag das eine Beschränkung sein, im Endeffekt ist es aber sinnvoll, weil grossartige Formatierungen mit dem Smartphone gar nicht machbar sind.


26
Jun 10

Java 4-Ever

Köstlich: “Hope you’re not doing Java and open source …”

Trailer der Konferenz JavaZone 2010, am 8. + 9. September in Oslo.

Link zum Video

via Schockwellenreiter


19
Jun 10

Milestone Dock DIY


Genau, das Trainingsprogramm für “e-miglia 2010 – mitfahren mag” ist angelaufen. Der Familienrat hat, fern aller technischen Hintergründe, beschlossen, dass mit das gut täte. Also Ergometer aus der Ecke geholt und abgestaubt. Die erste Runde ging auch recht gut von Hand, war nur langweilig. Was fehlte waren Musik oder Podcasts. Untermalung soll zukünftig mein Motorola Milestone liefern, für das ich eine Halterung an den Hometrainer geschraubt habe. Keine sonderlich berauschende Konstruktion, einfach eine Sperrholzplatte, in die eine Vertiefung für das Milestone eingelassen ist und seitlich eine Öffnung für Anschluss der Kopfhörers hat. Das eigentliche Schmakerl liegt im Verborgenen. Es sorgt dafür, dass automatisch eine Oberfläche aktiviert wird, die sich im Motorola-Jargon “Multimediastation” nennt.

Im Bild oben ist sie zu sehen, wer ein Multimedia-Dock sein Eigen nennt, kennt sie wahrscheinlich. Es eine schlichte GUI mit einer Uhr, einer Wetteranzeige, drei Buttons für den Player, die Mediengalerie, dem Wecker und einem Button, der die normale Andriod-GUI aktiviert. Der Car-Modus ist etwas schlichter:

Kurz erklärt:  Erkannt wird der Dock-Modus über einen Magnetfeldsensor, der etwa dort sitzt wo die SIM-Kartenhalterung ist. Hält man an die Rückseite des Milestone einen Magneten, wird je Polarität die “Multimediastation” oder der Car-Modus aktiviert. Die Position kann man dem folgenden Foto entnehmen.

In welcher Orientierung der Magnet angebracht werden muss, lässt sich einfach durch Probieren herausfinden. Anschliessend wird der Magnet in die Eigenbauhalterung integriert. In der o.g. Halterung für das Ergometer geht das einfach mit einem Loch und ein wenig Klebstoff. Festkleben ist notwendig, da der Deckel magnetisch ist und ansonsten das Magnet beim Herausnehmen mitgenommen werden würde.

Aufgefallen ist mir das Phämonen per Zufall, als ich das Milestone auf einen Magneten gelegt habe, der auf dem Schreibtisch lag. Auf der Such nach der Erklärung dafür, bin ich bei engagdet auf einen Artikel gestossen, in dem der Dock- bzw. Car-Modus mit jeweils zwei Magneten aktiviert wird. Scheinbar reicht ein Magnet aber aus.

Ein unangenehmer Fehler, der scheinbar mit dem Update auf Android 2.1 zusammenhängt, hat trotz Magnet die “Multimediastation” am Anfang verhindert.

Beim Start kam die Fehlermeldung Tut uns leid! Die Anwendung Multimediastation (Prozess com.motorola.dock) wurde unerwartet beendet. Versuchen Sie es erneut.

Durch das Löschen der Anwendungsdaten (Cache) konnte das Problem behoben werden. Der entsprechende Button befindet sich bei Anwendungseinstellungen:
Menütaste → Einstellungen → Anwendungen → Anwendungen verwalten → Menütaste → Filter → Alle → Multimediastation → Daten löschen


18
Jun 10

Google Street View und die Sehnsucht nach den 1950ern

Man muss kein erklärter Google-Fan sein, um die Diskussion um Street View und die Gefahren, die sich daraus ergeben sollen, als unausgegoren zu bezeichnen. Bedenkt man welche Überwachungsstrukturen der Staat in den letzten Jahren aufgebaut hat und mit welcher Freude der kleinste Winkel mit Kameras überwacht wird, mutet es schizophren an, ausgerechnet bei Street View den Untergang des Abendlands herbeizureden.

Keine Frage, die Öffentlichkeitsarbeit von Google war in dem Zusammenhang unter aller Kanone. Dass WLAN-Daten aufgezeichnet werden, war eigentlich jedem klar, der auch nur einmal einen Computer von innen gesehen hat. Wenn das abgestritten wurde, dann passierte das ausschliesslich mit dem Hintergedanken keine schlechte Presse zu bekommen. Die gab es dann aber doch, als klar wurde, dass es so wie von Google dargestellt wurde gar nicht sein kann. Die suboptimale Öffentlichkeitsarbeit von Google zeigt das eigentlich Problem.
Was Google mit Street View macht überfordert viele Bürger, begründet oder unbegründet ist dabei vollkommen egal. Gleichzeitig legt Google einen Habitus an den Tag, der rein technokratisch orientiert ist und nicht akzeptiert, dass es ein Leben jenseits des Internets gibt.
Als die Diskussion um die aufgezeichneten WLAN-Daten entbrannte, hat man darauf verwiesen, dass das Vorgehen in einem Blogbeitrag dokumentiert wurde und damit ja jedem bekannt sein sollte. Das kann aber eben nur der wissen, der das Blog liest und überhaupt eine Internetanbindung hat. Wenn ich mir ansehe was in meiner Gegend zum Teil für langsame Datenraten üblich kann ich mir gut vorstellen, dass da nicht jeder regelmässiger Leser des Google-Blogs ist.

Die Entrüstung, die mitunter in der Kritik zu hören ist, offenbart aber auch noch ein anderes Phänomen. Es wird darin ein An- bzw. Eingriff in das eigene geschützte Nest gesehen. Till Westermayer bringt es in meinen Augen gut auf den Punkt:

dass es gerade in Deutschland zu so einer vehementen Bürgerbewegung der Häusle-Bauer gegen Google Street View kommt, hat … viel mit dem Drang, Zäune und Mauern zu bauen [zu tun], sich abzuschotten und bloß nicht über Geld (z.B. das Gehalt) zu reden oder den Mief hinter der Heile-Welt-Fassade – aus 3 m Höhe vielleicht einsehbar – zu thematisieren.

Vergessen wird in der Diskussion auch, wie die technischen Möglichkeiten bereits sind. Mit Panoramio ist es schon länger möglich Bilder in Landkarten zu integrieren und sich so einen bildlichen Eindruck eines Ortes zu verschaffen. Panoramio gehört seit 2007 zu Google und wurde jetzt als eine Art Google Street View light in Google Maps integriert. Bei SmüPedia habe ich die These aufgestellt, dass es damit möglich wäre alle Gebäude einer Stadt aufzunehmen und einzubinden. Dabei gäbe es weder verpixelte Bilder, noch würden Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden. Rechtlich wäre das einwandfrei,vorausgesetzt man hält sich an die Regelungen zur Panoramafreiheit. Crowdsourcing wäre das dann und hat in einem anderen Zsaummenhang schon einmal funktioniert. OpenStreetMap wurde aus der Not geboren, dass es keine freien Kartendaten gab. Also sind Enthusiasten losgezogen und haben mit ihren GPS Geräten die Daten selbst aufgezeichnet und daraus hat sich ein Datenbestand entwickelt, der häufig sogar aktueller ist, als das Kartenmaterial kommerzieller Anbieter.

Ich für meinen Teil fürchte die Beschneidung der Panoramafreiheit jedenfalls mehr, als eine Kamera auf einem Autodach. Das sammeln der WLAN-Daten kann einfach durch Verschlüsselung verhindert werden, wer das nicht macht lädt quasi jeden dazu ein, sich den Datenverkehr anzusehen. In dem Zusammenhang passt dann auch mal der Gemeinplatz von der offenen Haustür.

Foto: flickr-Benutzer jamesturnbullCC by-sa