Dummerweise ist das Bild etwas zu groß, um es bei der e-miglia mitzunehmen. Trotzdem es eine entzückende Idee, die sich meine Familie hat einfallen lassen und bekommt einen Ehrenplatz im Büro. Wem das künstlerlische Talent nicht so beschieden ist, kann sich ja einen Supporter-Button auf die Webseite packen.
Engagement
27
Jul 10
Das e-miglia-Twike ist da!
Noch eine Woche, dann fällt der Startschuss zur e-miglia 2010. Das Twike mit dem Jürgen Putzer und ich dort starten werden, haben wir gestern abgeholt. Diese Woche dreht es noch seine Runden in Hersbruck und dann geht es auf nach München zur technichen Abnahme.
Dieses Mal keine Kalauer über sich hineinzwängende lustige Schwaben, wir waren zwar fröhlich gestimmt, bestiegen unser Elektro-Rallye-Gefährt aber durchaus elegant
23
Jul 10
Lasst sie raus!
Kinder lieben die Natur; und sie brauchen sie. Dass sie kaum noch im Freien herumstrolchen, hält der Biologe und Naturphilosoph Andreas Weber für eine zivilisatorische Katastrophe.
So steht es in der Einleitung zum Artikel von Andreas Weber, der in der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins erschienen ist. Das ist erstens mein Lesebefehl fürs Wochenende, gefolgt von einem Umsetzungsbefehl an Eltern und vor auch Stadtplaner. Lasst die Kinder raus, gebt ihnen Plätze, die sie sich selbst gestalten und wo sie sich entfalten können. Eingeschnürt in Umgebungen, die auf den motorisierten Verkehr abgestimmt sind und wo jeder natürliche Freiraum durch Auflagen erstickt wird, kann sich keine Seele entfalten.
Der Text des Artikels ist online verfügbar. Dort fehlen leider die Fotos von Jan von Holleben, mit denen die Printversion illustriert ist und sehr schön zeigen, warum Kinder nach draussen gehören.
21
Jul 10
Crowdsourcing für Nachhaltigkeit
Vor ein paar Wochen erhielt ich eine Mail von Anne Wiechmann, Lehrerin am Berufskolleg Barmen, Europaschule in Wuppertal. Sie ist gerade dabei, zusammen mit ihren Schülern, ein Spiel zum Thema Nachhaltigkeit zu entwickeln und bat mich um Tipps, wo sie weitere Informationen dazu finden könnte.
Wenn es etwas gibt, wofür ich das Netz liebe, dann sind solche Zufallsbekanntschaften. Dumm nur, dass ich in dem Fall einfach nicht weiterhelfen kann. Meine Fertigkeiten was Spiele angeht beschränkt sich auf das Lesen von Anleitungen und da bin ich Danke meines Sohnes z.Z. eher auf Memory konditioniert. Nachhaltigkeit trifft meine Kompetenzen da schon besser, aber das komplexe Themenfeld so weit aufzubereiten, dass Jugendliche einen einfachen Zugang bekommen, ist wieder eine andere Sache.
Was tut man, wenn man selbst nicht mehr weiter weiss? Genau, man fragt jemand der sich damit besser auskennt. Da mir spontan niemand einfiel, schlug ich Anne vor, dass sie ihr Anliegen in einem Blog-Artikel darstellt, zu dem andere dann als Kommentar oder Mail ihre Ratschläge formulieren können. Beim Thema Nachhaltigkeit lag es nahe, das Nachhaltigkeitsblog als Plattform zu nehmen und herwig Danzer war sofort damit einverstanden.
Das Resultat steht jetzt also im Nachhaltigkeitsblog unter Überschrift “Hilfe für Nachhaltigkeitsspiel gesucht” zu lesen und wer eine gute Idee dazu hat, kann sich den Kommentaren dazu einbringen. Selbstverständlich nützt es auch wenn das Thema in anderen Blogs aufgegriffen wird. Ich halte das Spiel für eine gute Idee, nicht nur für die Schüler, die es dann produzieren wollen und die Kinder, die damit spielen. Vielleicht ist es ja auch eine Keimzelle für ähnliche Projekte und gemeinsam geht es immer noch am besten.
14
Jul 10
Das Entzünden von Flammen
Wo Heraklit recht hat, hat er auch recht: “Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.”

Photo: Jörg Kantel – Lizenz: CC by-nc-sa
18
Jun 10
4. Netzwerk21Kongress
Am 11. und 12. Oktober 2010 findet in Nürnberg der 4. Netzwerk21Kongress statt. Das Motto lautet “Kommunale Nachhaltigkeit in Zeiten der Krise”, ein vorläufiges Programm ist bereits verfügbar.
Zusammen mit Frank Braun von bluepingu darf ich auch einen Workshop halten. Grob skiziert wird es um den Netzwerkaufbau mit Social Media gehen. Wie genau der Workshop dann ausgestaltet werden kann, wird sich noch zeigen. Mit Frank und seinem Projekt bluepingu ist jedenfalls gleich eines der positivsten Beispiele unmittelbar am Workshop beteiligt. Ansonsten wünsche ich mir viel Diskussion zu dem Thema. Im Umfeld regionaler Initiativen wäre Social Media und Web 2.0 eigentlich das schönste Beispiel wie sich Engagement im Netz schnell aufs wirkliche Leben übertragen lassen. Denn bei aller Sympathie für globale Aktionen, dort wo der/die Einzelne am ehesten etwas bewegen kann, ist das Umfeld, in dem man lebt.
Auf dem Netzwerk21Kongress wird auch der “Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis – Zeitzeichen” verliehen. Anträge dazu können noch bis zum 31. Juli 2010 eingereicht werden.
17
Jun 10
Leidiges Thema Sponsoring
Wenn man gerade selbst auf der Suche nach Sponoren ist, sollte man vielleicht nicht so kritsch sein. Trotzdem sollte man auch beim Geld sein Grenzen kennen, nicht alles was möglich ist, muss auch gemacht werden.
Da ist zum Beispiel die Gemeinde Prien im Landkreis Rosenheim. Der Landkreis gehört zu den gentechnikfreien Regionen und ist durchaus als eher ländlich strukturiert zu bezeichnen. Ist es da unbedingt notwendig, dass sich die Gemeinde Prien von einem Konzern einen Trimm-Dich-Parcour finanzieren lässt, der nicht unbedingt in dem Ruf steht das allerbeste Verhältnis zu allen Landwirten zu haben und der auch keine klare Stellung gegen Gentechnik einnimmt?
Klar, die Kommunen sind klamm und froh über jede Leistung, die nicht aus dem eigenen Haushalt bestritten werden muss. In dem Fall hätte man durchaus etwas mehr Sensibilität erwarten können. In den acht Städten, die seit 2008 einen solchen Parcour finanziert bekommen haben, mag der Zusammenhang nicht ins Gewicht fallen. Wo aber auch nur ein Landwirt im Gemeinderat sitzt sollten die Nebeneffekte aber auch bedacht sein. Immerhin wirbt Müller Milch unter dem Namen “Trimmy” offensiv für das Sponsoring.
Nachdem zwei Gemeinderäte den möglicherweise schwierigen Zusammenhang dargestellt haben, wurde die Baumassnahme gestoppt und soll Ende Juni im Gemeinderat diskutiert werden. Ein wenig spät um aus der Sache mit Anstand herauszukommen, Geschenke schlägt man nicht so leicht aus. Besser wäre sicher es gewesen, sich bei der Bewerbung um den Parcour Gedanken zu machen, aber hinterher ist man ja immer klüger.
via tz-online




















