Allgemein


2
Jul 10

flattr ausprobieren

Es ist schon etwas her, dass mir Stephan eine Einladung für flattr geschickt hat, doch nun ist es auch hier im Blog so weit, dass der Bezahldienst flattr eingebunden ist. Ich verspreche mir davon keine Reichtümer, eher sehe ich es als eine Möglichkeit, wie Leser zum Ausdruck bringen können, dass der Artikel gefällt.

Eingebunden ist flattr über zwei Plugins: “Flattr” fügt einen Button am Ende des Artikels ein und “Flattr RSS” sorgt dafür, dass er auch im RSS-Feed erscheint. Der Button in der Seiteleiste ist einfacher HTML-Code, damit auch die eine Chance haben zu flattern, die ohne Javascript surfen.

Mal sehen was wird, es ist ein Experiment und für einige, z.B. taz.de + netzpolitik.org, läuft es ja auch gar nicht so schlecht. Ein Manko ist sicher noch die kleine Benutzergemeinde. Um die zu vergrössern, gibt es von mir natürlich auch Einladungen, ohne die geht es nicht, denn flattr ist nach wie vor im Beta-Stadium. Wer eine möchte, kann sich im Kommentar melden. Wie flattr funktioniert, erklärt dieses Video:


Link zum Video


5
Mai 10

In der Kürze

So darf man sich wohl den Elevator Pitch von George Lucas vorstellen. als er in 1970ern auf der Suche nach Geldgebern für Star Wars war.

Link zum Video


5
Mai 10

Wer fragt, bekommt auch Antworten

Sonst darf ich ja immer die Fragen stellen, aber Jan Berger von der gruuna GmbH hat den Spieß umgedreht und mich zum Interview geladen. Es ging um farmblogger.de und welche Rolle Blogs  für landwirtschaftliche Betriebe spielen können, selbstverständlich wurde auch AgrarBlogs.net angesprochen.

Dringend empfehlen möchte ich in dem Zusammenhang auch die Interviews mit dem Imker Marc-Wilhelm Kohfink , dem Winzer Harald Steffens und dem Rhönwirt Jürgen Krenzer, die Jan Berger geführt hat. Es würde mich freuen, wenn die Reihe fortgeführt wird, da sie ein gutes Bild der unterschiedlichen “Bloggertypen” zeichnet.


5
Mai 10

Morgendliches Kopfschütteln

Nun hat das Bistum Regensburg auch Stefan Niggemeier abgemahnt. Passagen seien „falsch und darüber hinaus ehrenrührig” zitiert worden, zudem „ohne Distanzierung”, erklärt Niggemeier den Vorgang. Mit fehlen die Worte, ich verstehe es nicht und hoffe, dass sich dieser Auffassung auch ein Gericht anschliesst und das Bistum in seine Schranken verwiesen wird.


24
Apr 10

Cleanternet – for a cleaner and safer Internet

Nach “Rette Deine Freiheit” und “Du bist Terrorist” setzt sich Alexander Lehmann einmal mehr satirisch mit der Netzpolitik auseinander. Doch auch wenn es Satire ist, kommt es dem was einige Lobbyisten und Funktionäre an Unfug in die Welt blasen so nahe, dass einem richtig Angst wird. Mehr dazu auf cleanternet.org.

Cleanternet – campaign for a cleaner and safer Internet – cleanternet.org from alexanderlehmann

via netzpolitik.org


10
Apr 10

The Sandpit

Es kann an der Musik liegen, die von Human, sowie Rosi Golan and Alex Wong stammt, oder an der Aufnahmetechnik Tilt-Shift, dass sich in dem Video von Sam O’Hare, trotz der sichtbaren urbanen Betriebsamkeit, keine wirkliche Hektik zeigen will.

The Sandpit from Sam O’Hare

via Schockwellenreiter


22
Feb 10

Biofach und Bloggertreffen

Von Krise war, wenn überhaupt, nur am Rande etwas zu spüren. Das galt für Biofach ebenso wie das Bloggertreffen. Gut 50 Blogger und solche die es bald werden wollen, trafen sich am vergangenen Freitag auf der Weltleitmesse für Bioprodukte zum Gedankenaustausch.

Was mir aufgefallen ist und ein paar Sätze wert war, gibt es nebenan auf farmblogger.de zu lesen. Für die Berichterstattung vom Bloggertreffen selbst ist traditionell bloggertreffen.org die passenden Anlaufstelle. Dort gibt es bereits eine Übersicht der ersten Artikel, die über die Biofach und das Bloggertreffen geschrieben wurden und Bilder vom Treffen. Mangels eigener Mitschrift fehlt noch die Teilnehmerliste. Vielleicht wäre ja crowdsourcing ein Weg zum Ziel, mal sehen. (was in diesem Moment auch schon angestossen wurde)


14
Jan 10

Alle Jahre wieder: Bloggertreffen auf der Biofach

Letztes Jahr gab es Stimmen, die meinten, die Einladung zum Bloggertreffen, sei etwas früh erfolgt. Um dem vorzubeugen, machen wir es dieses Jahr kurzfristiger. Das ist natürlich nur eine schön klingende Ausrede. Tatsächlich hatte ich schon im Herbst 2009 Anfragen, was denn mit dem Bloggertreffen 2010 los sei. Klar war, dass es stattfinden wird, nur wie und wo konnte noch nicht gesagt werden. Einige wissen es vielleicht, die NürnbergMesse baut gerade den Bereich Mitte um, deswegen ist die Raumsituation gerade ein wenig knapp. Hinzukommt, das muss man fairerweise auch zugeben, wir sind gerade alle ein wenig eingespannt. herwig verbringt viel Zeit in seiner temporären Möbel- und Kunstgalerie und bei mir ist seit dem Ende der Elternzeit, der Tag auch wieder schneller rum.

Weil einfach nicht sein darf, was nicht sein kann, ist seit heute die Anmeldung zum Bloggertreffen 2010 eröffnet. Die Anmeldung erfolgt wie immer als Kommentar in herwigs Blog. Eingeladen ist jeder, der sich bloggend in der Themenwelt Nachhaltigkeit, Öko, Bio, strategischer Konsum, bewusster Lebensstil, LOHAS etc. tummelt. Wer die letzten Mal dabei war, weiss welches bunte und inspirierende Völkchen sich da einstellt und, dass es sich lohnt zu kommen. Das Treffen wird ab 19. Februar 2010 stattfinden, als vorsichtiger Beginn gilt 18:00 Uhr, wobei der (kurze) offizielle Teil erst um 19:00 beginnt, damit auch die Besucher der Biofach komen können, die bis Ultimo in den Messehallen sind. Den genau Ort geben wir rechtzeitig bekannt, in jedem Fall ist er auf dem Messegelände in Nürnberg.

Ebenfalls schon Tradition ist es, den Bloggern Pressestatus zu geben. Dazu ist es, neben der Anmeldung als Kommentar, notwendig sich akkreditieren zu lassen. Das geht wie immer völlig unkompliziert per Mail an Mail an Geoffrey Glaser geoffrey.glaser@nuernbergmesse.de von der NürnbergMesse. In der Mail bitte das Blog angeben, für das man schreibt, die Adresse um die Eintrittskarten zuzuschicken und möglichst eine Telefonnummer. Blogger, die bereits letztes Jahr akkreditiert waren, müssen sich nicht erneut bei Geoffrey Glaser melden, lediglich die Anmeldung als Kommentar ist notwendig. Das gilt selbstverständlich auch für die bloggenden Journalisten, die sich über die Pressestelle akkreditieren lassen.

Weitere Information gibt es wie immer im Nachhaltigkeitsblog der Möbelmacher. Was da steht gilt! Ausserdem gibt es mit bloggertreffen.org treffenderweise auch ein Blog zum Bloggertreffen. Auf Twitter werden wir versuchen euch über den Account @nhblogger auf dem Laufenden zu halten.

Wem die Zeit bis zur Biofach zu lange ist, kann sich ja mal ansehen, was letztes und vorletztes Jahr über das Bloggertreffen geschrieben wurde. Diverse Bilder vom Knallerevent der Nachhaltigkeitsszene gibt es auch.


24
Dez 09

Frohe und erholsame Weihnachtstage!


Bild: flickr Fotostream des Nationaal Archief


30
Nov 09

Als der kalte Krieg nach Gunzenhausen kam

HKH Gunzenhausen 005Nur wenige Eingeweihte wussten bis Ende der 1980er Jahre, dass sich hinter dem unscheinbaren Treppenabgang beim Berufsschulzentrum Gunzenhausen, eine Bunkeranlage verbirgt. Errichtet wurde sie Anfang der  1960er Jahre und beherbergte das erste vollgeschützte Hilfskrankenhaus der BRD. Hilfskrankenhäuser, so war zumindest die Idee der damaligen Bundesregierung, sollten im Fall von Krieg und Katastrophen die Kapazität der existierenden Krankenhäuser erweitern und die medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten. Glücklicherweise kam es nie dazu und einhergehend mit der Entspannung des Ost-West-Konflikts wurden die Hilfskrankenhäuser stillgelegt, so auch das in Gunzenhausen. Doch während die meisten anderen Hilfskrankenhäuser leergeräumt wurden, blieb hier ein Gutteil der Ausstattung erhalten. Eine Sonderstellung nimmt die Anlage auch in anderer Hinsicht ein, es wurde, ausserhalb von Übungen, tatsächlich genutzt. Für etwa 350 DDR-Flüchtlinge war 1989 das Hilfskrankenhaus Gunzenhausen die erste Schlafstätte in der BRD und ähnlich ging es 1990 rumänischen Aussiedlern, die dort einige Tage unterkamen. Der medizinische Trakt wurde allerdings nicht aktiviert, lediglich die Krankenzimmer wurden als Schlafräume verwendet.

HKH Gunzenhausen 035Wenn man heute, knapp 20 Jahre nach dem erklärten Ende des kalten Kriegs, durch den Bunker läuft, mag man sich kaum vorstellen, dass hier 450 Personen auf 4000 qm untergebracht und medizinisch versorgt werden sollten. Mit dem medizinischen und technischen Personal hätten sich 600 Menschen in dem Bunker aufgehalten und im Extremfall 14 Tage auf Entwarnung gewartet. Erst dann hätten die schweren Türen wieder geöffent werden sollen. Wie eng es dabei zugangen wäre, zeigen die Krankenzimmer für jeweils 30 Patienten in Stockbetten. Lediglich für Frischoperierte und Intensivpatienten gab “normale” Krankenbetten. Noch heute wirkt der OP-Trakt bedrückend. In den Operationsälen stehen Tische und Leuchten bereit, an den Wänden sind Kisten mit Operationsbesteck gestapelt.

HKH Gunzenhausen 083Was wäre, wenn sich die Türen des Bunker jetzt schliessen würden? Wirklich vorstellen mag sich das wahrscheinlich keiner der Anwesenden und so wirkt die Begeisterung für alles Technische im Bunker, wie das ängstliche Pfeifen im Wald. Zum Glück geht es nach einer Stunde auch wieder ans Tageslicht, doch das bedrückende Gefühl bleibt, dass solche Bunkeranlagen nicht nur dem Schutz der Bevölkerung dienten, sondern auch Teil des militärischen Kalküls waren, das aus einem potentiellen Angriffsszenario, die moralische Rechtfertigung für die Verteidung ableitete. Verletzte und Tote waren dabei nur Zahlen, die es galt von der Straße zu bringen, um das Gefechtsfeld freizuhalten. Daher ist es eigentlich schade, dass Anlagen, wie das Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen so ein Schattendasein führen und nur auf Initiative von Privatpersonen ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Dabei liesse sich die Sinnlosigkeit des Krieges und der Irrsinn militärischer Denkweisen anhand solcher Bauwerke zeigen.

Bis zur nächsten öffentlichen Führung, bleiben nur die Bilder vom Hilfskrankenhaus Gunzenhausen (als Diashow). Lesenswert ist in dem Zusammenhang der Artikel über Hifskrankenhäuser auf lostplaces.de. Der Bayerische Rundfunk hat einen drei Minuten langen Beitrag über das HKH für die Abendschau produziert.