Google Reader kurz vor dem Ende

Schreck in der Morgenstunde: In etwa mehr als drei Monaten will Google seinen Feedreader einstellen. Wie es im offiziellen Google Blog heißt weil die Benutzerzahlen zurückgegangen sind.

Das bedeutet Alternativen für Google Reader sind gefragt. Als reine Desktop-Anwendung hat mir Liferea immer gute Dienste geleistet, bevor ich dann auf TinyTinyRSS als Online-Lösung umgestiegen bin. TinyTinyRSS ist momentan auch mein Favorit als Ersatz für den Google Reader. Ein Blick auf feedly ist sicher auch kein Fehler, sieht jedenfalls schick aus.

Es ist schon interessant zu sehen, was Google eigentlich bereit ist aufzugeben. Selbst wenn die Benutzerzahlen rückläufig sind, was auch plausibel ist, dann ist der Reader doch ein Werkzeug der Info-Profis und damit der Teil der Netzelite, die sich der Suchmaschinen-Gigant immer warm gehalten hat. So lange es noch Alternativen gibt, ist das kein Weltuntergang. Es bleibt aber zu hoffen, dass damit nicht irgendwann auch RSS zu Grabe getragen wird.

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