30
Jul 10

Elektromobile Fundstücke III

Elektromobilität ist eine Mission. Sehe ich auch so ;-)


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29
Jul 10

Ohne Herz überleben

Wenn die ganze Geschichte um Dominik Brunners gewaltsamen Tod nicht so trautig wäre, könnte einen die Überschrift der Augsburger Allgemeinen glatt zu einem Lächeln verleiten. Es ist mir schon klar was damit gesagt werden soll, ohne sein möglicherweise pathologisch vergrössertes Herz hätte er die Schläge u.U. überleben können.

Man könnte es aber auch so sehen, dass er noch leben könnte, wenn er sich kein Herz gefasst hätte und die pöbelnden Jugendlichen weiter ihrer Dinge hätte gehen lassen, wie viele der anderen Passanten auch. Ich bezweifle aber ausdrücklich die Möglichkeit, dass die Redakteurin so viel Hintersinn in die Überschrift “Dominik Brunner: Ohne sein Herz hätte er überleben können” gesteckt hat.

Nachtrag 30.7. 09:35: Die Überschrift wurde zwischenzeitlich geändert, sie lautet jetzt “Dominik Brunner: Gutachter hält Angeklagte für schuldfähig”.

Bild: Screenshot www.augsburger-allgemeine.de vom 29.7.2010, 21:38 Uhr


29
Jul 10

GM 511

Gestern Vormittag machte ein Fund von Thomas Geiger auf Facebook die Runde. Es war eine Qartettkarte, auf der ein dreirädriges Auto zu sehen ist, das auffällige Ähnlichkeiten mit unserem TWIKE hat. Allerdings scheint es sich um ein Konzeptfahrzeug von General Motors zu sein, das aus den 1950er od. 1960er Jahren stammt. Glaubt man der Beschriftung auf der Karte, heisst es “GM 511″, hat 67 PS und schafft eine Spitze von 29 km/h. Es ist mit 3,80m über einen Meter länger als das TWIKE, die Breite von 1,29 m kommt dagegen recht gut an das moderne Pendant heran.

Leider konnte ich noch keine weiteren Information zu dem Gefährt finden. Vielleicht kennt ja jemand diesen Entwurf oder hat einen Tipp wo man mehr Informationen dazu finden kann.

Das komplette Quartett (“Versuchsfahrzeuge” von F. X. Schmid), aus dem die Karte stammt, hat mir Thomas gestern geschenkt. Beim Durchblättern der Karten, fand ich mich unwillkürlich in die Kindheit versetzt. Spielt man so etwas eigentlich heute noch?


28
Jul 10

Auch Anders

Nicht verwandt und nicht verschwägert mit anders-unterwegs.de, das Gebäude der andersWOHNEN eG in Nürnberg. Gesehen am Montag auf dem Weg nach Rosenthal, wo das TWIKE für die e-miglia 2010 abgeholt wurde.


28
Jul 10

Die Begeisterung ist nicht mehr zu bremsen

Dummerweise ist das Bild etwas zu groß, um es bei der e-miglia mitzunehmen. Trotzdem es eine entzückende Idee, die sich meine Familie hat einfallen lassen und bekommt einen Ehrenplatz im Büro. Wem das künstlerlische Talent nicht so beschieden ist, kann sich ja einen Supporter-Button auf die Webseite packen.


27
Jul 10

Das e-miglia-Twike ist da!

Noch eine Woche, dann fällt der Startschuss zur e-miglia 2010. Das Twike mit dem Jürgen Putzer und ich dort starten werden, haben wir gestern abgeholt. Diese Woche dreht es noch seine Runden in Hersbruck und dann geht es auf nach München zur technichen Abnahme.

Dieses Mal keine Kalauer über sich hineinzwängende lustige Schwaben, wir waren zwar fröhlich gestimmt, bestiegen unser Elektro-Rallye-Gefährt aber durchaus elegant ;-)


24
Jul 10

Im Zeitraffer quer durch die USA

Vielleicht wäre das ja auch Ansatz für die Reisegruppen, die in fünf Tagen durch (angeblich) ganz Europa reisen.


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Ein “making of” beschreibt wie das Video gemacht wurde und die Route durch die USA veranschaulicht eine Karte bei Google Maps.

via misterhonk.de


23
Jul 10

Elektromobile Fundstücke II

Der Umbau eines VW Polo zum Elektroauto Polo Zero als Video:


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Das ist jetzt vielleicht nicht unbedingt die Technik, mit der man in Zukunft mit Strom unterwegs sein wird, zeigt aber deutlich, dass es geht, wenn man nur will. Was die großen Autohersteller aktuell vorführen ist ja auch nichts anderes als herkömmliche und viel zu schwere Fahrzeuge mit Batterien und einem Elektromotor auszustatten. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie versuchen es als Innovation zu verkaufen und das lange Zögern beim Thema Elektromobilität mit hohem Entwicklungsaufwand rechtfertigen. Nix fur ungut, aber bei den Ressourcen, die in der Autobilindustrie sowohl personell, wie auch finanziell vorhanden sind, wäre mir das ja peinlich, wenn mich ein “Hinterhofbastler” derart vorführen würde.

Vielleicht ist es ja auch ganz gut, wenn die nächsten Schritte hin zu zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten von Köpfen ersonnen werden, die sich nicht von den diversen Abhängigkeiten der Industrie und Politik leiten lassen.


23
Jul 10

Lasst sie raus!

Kinder lieben die Natur; und sie brauchen sie. Dass sie kaum noch im Freien herumstrolchen, hält der Biologe und Naturphilosoph Andreas Weber für eine zivilisatorische Katastrophe.

So steht es in der Einleitung zum Artikel von Andreas Weber, der in der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins erschienen ist. Das ist erstens mein Lesebefehl fürs Wochenende, gefolgt von einem Umsetzungsbefehl an Eltern und vor auch Stadtplaner. Lasst die Kinder raus, gebt ihnen Plätze, die sie sich selbst gestalten und wo sie sich entfalten können. Eingeschnürt in Umgebungen, die auf den motorisierten Verkehr abgestimmt sind und wo jeder natürliche Freiraum durch Auflagen erstickt wird, kann sich keine Seele entfalten.

Der Text des Artikels ist online verfügbar. Dort fehlen leider die Fotos von Jan von Holleben, mit denen die Printversion illustriert ist und sehr schön zeigen, warum Kinder nach draussen gehören.


21
Jul 10

Crowdsourcing für Nachhaltigkeit

Vor ein paar Wochen erhielt ich eine Mail von Anne Wiechmann, Lehrerin am Berufskolleg Barmen, Europaschule in Wuppertal. Sie ist gerade dabei, zusammen mit ihren Schülern, ein Spiel zum Thema Nachhaltigkeit zu entwickeln und bat mich um Tipps, wo sie weitere Informationen dazu finden könnte.

Wenn es etwas gibt, wofür ich das Netz liebe, dann sind solche Zufallsbekanntschaften. Dumm nur, dass ich in dem Fall einfach nicht weiterhelfen kann. Meine Fertigkeiten was Spiele angeht beschränkt sich auf das Lesen von Anleitungen und da bin ich Danke meines Sohnes z.Z. eher auf Memory konditioniert. Nachhaltigkeit trifft meine Kompetenzen da schon besser, aber das komplexe Themenfeld so weit aufzubereiten, dass Jugendliche einen einfachen Zugang bekommen, ist wieder eine andere Sache.

Was tut man, wenn man selbst nicht mehr weiter weiss? Genau, man fragt jemand der sich damit besser auskennt. Da mir spontan niemand einfiel, schlug ich Anne vor, dass sie ihr Anliegen in einem Blog-Artikel darstellt, zu dem andere dann als Kommentar oder Mail ihre Ratschläge formulieren können. Beim Thema Nachhaltigkeit lag es nahe, das Nachhaltigkeitsblog als Plattform zu nehmen und herwig Danzer war sofort damit einverstanden.

Das Resultat steht jetzt also im Nachhaltigkeitsblog unter Überschrift “Hilfe für Nachhaltigkeitsspiel gesucht” zu lesen und wer eine gute Idee dazu hat, kann sich den Kommentaren dazu einbringen. Selbstverständlich nützt es auch wenn das Thema in anderen Blogs aufgegriffen wird. Ich halte das Spiel für eine gute Idee, nicht nur für die Schüler, die es dann produzieren wollen und die Kinder, die damit spielen. Vielleicht ist es ja auch eine Keimzelle für ähnliche Projekte und gemeinsam geht es immer noch am besten.